Haben Sie nicht schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn Sie durch einen Unfall Ihren Beruf nicht mehr ausüben können? Sollte man nicht besser eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Für alle, die mit diesem Gedanken spielen und im Falle der Berufsunfähigkeit vorgesorgt haben möchten, sollen hier die Testsieger vergleichend vorgestellt werden.
Die Testsieger beim Namen genannt
Stiftung Warentest hat 82 Angebote von Versicherern unter die Lupe genommen. Die AachenMünchener und die Generali sind dabei Testsieger geworden. Auch die Hannoversche Leben landete vorne, allerdings mit dem Hinweis, dass hier nur bestimmte Tarife wirklich gut sind. Der Test überzeugte insgesamt: 34 Zusatzversicherungen für die Berufsunfähigkeit schnitten mit “sehr gut” ab – neben den Testsiegern.
Die Testsieger im Vergleich
Es gibt wenige Unterschiede, auf die es hier zu achten gilt, sind die Bewertungen doch fast gleich. Auffällig ist, dass die Generali mehr Berufsgruppen versichert als die AachenMünchener, dafür sind die Bedingungen beim zweitgenannten Anbieter besser. Erhalten kann man die Versicherung über alle gängigen Wege, zum Beispiel im Internet oder über den Direktvertrieb. Dies ist bei der Hannoversche Leben anders. Diese ist nur im Direktvertrieb erhältlich.
Man muss hier abwägen, welche Kriterien für das eigene Berufsbild am ehesten passen und hier gezielt die passende Versicherung auswählen. Haben Sie einen riskanten Beruf, ist die Wahrscheinlichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können, sofort deutlich geringer.
Was ist wichtig, wenn man sich erkundigt?
Möchten Sie für eine Berufsunfähigkeit gewappnet sein, sollten Sie mehrere Dinge beachten. Ganz wichtig ist, dass der Versicherer darauf verzichtet, den Verunfallten auf einen anderen Beruf verweisen zu wollen, wenn dieser den vorherigen nicht mehr ausüben kann. Weiterhin sollte auf eine so genannte Nachversicherungsgarantie geachtet werden. Dies bedeutet, dass der Schutz nachträglich auch ohne ärztliche Untersuchung erweitert werden kann. Auch eine kurze Prognose und rückwirkende Zahlungen sind wichtige Bestandteile der Berufsunfähigkeitsversicherung: Bei der kurzen Prognose erkennt der Versicherer die Berufsunfähigkeit an, wenn ein Arzt für sechs Monate die entsprechende Prognose stellt. Rückwirkende Zahlungen werden geleistet, wenn die Berufsunfähigkeit zunächst unklar war und/oder der Versicherte sie zu spät meldet.

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